Intensivmedizin auf der I-Station

Die Intensivstation ist zur Behandlung schwer kranker Patienten mit lebensbedrohlichen Zuständen ausgelegt. Sie bietet Platz für nur zwei Patienten.

Die Spezial-Boxen sind mit zugluftfreiem Belüftungssystem, Wärmeregulatoren, EKG-Monitoring, Pulsoxymetrie, Infusomat, Sauerstoffzufuhr und Luftfilterung ausgestattet.
Ein besonderes System sammelt und extrahiert die Ausscheidungen des Patienten, sodass kaum direkter Kontakt mit der Körperoberfläche des Tieres stattfindet und Verbände, Haut, natürliche Körperöffnungen und Fell vor Verunreinigungen geschützt sind.
Durch die großen Türen aus Plexiglas können die Patienten gut beobachtet werden, ohne das Tier zu stören oder zu beunruhigen.

Für mittelgroße bis große Patienten steht eine größere Box zur Verfügung. Beide Boxen sind mit entsprechend aufwändig ausgestattet. Zur besonderen Behandlung gehören natürlich auch Gerätschaften, die zur Sicherheit des erkrankten Patienten beitragen, den Teil der Patientenüberwachung (Vitalfunktionen auf einen Blick) für Pfleger und Ärzte erleichtern sowie die Verabreichung der Infusionen und Medikamente präzise automatisieren!

Die Überwachungsmonitore überwachen Parameter wie die Pulsoximetrie des Patienten, die Atmung, die Körpertemperatur und der EKG-Monitor kontrolliert die Herztätigkeit. Mithilfe von speziellen Programmen können die Geräte selbstständig ventrikuläre Extrasystolen und andere Herzrhythmusstörungen ermitteln und gegebenenfalls Alarm schlagen. Infusionspumpen und Medikamentendosierer sorgen für die exakte Verabreichung der verordneten Medikamentation an die Patienten. So kann eine Überdosierung vermieden werden. Vor allem bei sehr kleinen Patienten sind exakte Infusionsvolumen in vorgegebenen Zeiträumen mit exakt dosierten Medikamenten von lebensentscheidender Wichtigkeit. Ein Service, wie er nur in einem Krankenhaus zu finden ist und nur selten beim Tierarzt.